Kategorie: Lieblingsstücke

Bioblo – große Bausteinliebe

Bioblo – Bau was!

Manchmal, da dauerts ja ein bißchen mit der Liebe. Da ziert man sich, will erst erobert werden. Und manchmal, da haut sie einem richtig aufs Auge. So ein: Hier!

Wie bei mir, als ich die Bioblo Bausteine entdeckt hab. Ein Produkt, das mich einfach erwischt hat, so ganz geradeheraus. Das alles in mir anspricht, was mich schwach werden lässt: schönes Design, gute Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit und ein fairer Preis. Lauter Gründe für mich, euch das Produkt vorzustellen.
Wir haben ja so einige durch. Alle möglichen Formen, alle möglichen Hersteller. Ich war nämlich immer der Meinung Bausteine müssen her – natürlich aus Holz, natürlich bunt. Die echte Bausteinliebe wollte sich dennoch nie so recht einstellen – nicht bei meiner Tochter, nicht bei mir.
Als ich jetzt bei meinem Sohn die alte Bausteinkiste wieder hervorkramte, dachte ich deswegen auch nicht, dass sich da noch einmal neue dazugesellen würden. Wozu auch.

Die Bioblos sah ich zuerst in einem Geschäft für Spielsachen, ganz dezent im Eck, nur in schwarz-weiß. Schick, dachte ich. Ich überlegte, was kann an denen anders sein, als an den ganzen anderen Bausteinen, außer dass sie viel hübscher sind…
Also hab ich nachgefragt bei den Herren von Bioblo, bekam prompt eine sehr nette Antwort und eine Kiste mit Steinen zum Testen.

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Und ja, ich kann nicht anders… als erstes huldige ich jetzt einfach mal meiner Designaffinität. Sie hatten mich nämlich schon bei der Verpackung. Alleine das Logo zeugt von soviel Gefühl für Gestaltung, dass ich grinsen musste. Die Verpackung wunderhübsch, ein bißchen retro, ganz viel Gefühl für Raum und eine gut gewählte Typo. Auch die Infofolder und Bauanleitungen zeugen davon, dass da jemand sein Handwerk versteht. Die Texte sind richtig gut geschrieben. Sämtliches Material, das die Steine umgibt, verspricht, was die Steine halten. Hier wurde viel nachgedacht, viel Zeit investiert, kein Schnickschnack, sondern richtig gutes Design.

Ja, und die Steine? Lieben wir auch. Heiß und innig mittlerweile. Endlich Steine die funktionieren. Ich fand bisher immer, dass Holzbausteine einfach nicht richtig funktionieren. Jeder Turm fängt ab dem sechsten Stein zum wackeln an, alles ist nicht ganz gerade, der Lack dafür zu glatt … das hat zwar auch alles seinen Charme, aber wenn ich – öhm, oder meine Kinder – was bauen und konstruieren sollen, dann muss doch ein Mindestmaß an Halt sein.

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Die Bioblo Bausteine sind nicht ganz glatt, und vielleicht ist das ja das Geheimnis oder es ist der Stoff, aus dem die Traumsteine gemacht sind, ein Verbundstoff aus Holz (ca. 60%) und Recyclingkunststoff. Sie haben einfach etwas mehr Grip und die Türme können wachsen ohne zu wackeln. Alle Steine sind ganz genau auf Maß, da ist nichts schief und nichts krumm. Da splittert kein Lack und da fehlt nirgends ein Eck.
Außerdem sind sie leiser. Das ist mir sofort aufgefallen, weil das erste was mein Sohn (1) tat war in der Schachtel zu wühlen und die Steine durch das Wohnzimmer zu schmeißen. Umfallende Türme sind nun also für unsere Katze kein Grund mehr an die Decke zu springen.

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Das liegt zum Einen am Material, zum Anderen auch an der Form. Die Wabenform der Steine macht sie leichter und leiser, aber auf keinen Fall weniger robust.
Und im Gegensatz zu den Steinen in unserer Holzbausteinkiste (die gibt’s natürlich trotzdem immer noch) kann ich die Bioblos sogar waschen …

Für alle unter euch, die ebenfalls einen Hang zu Design und Farbe haben:
Die Bioblos sind in Wunschfarben erhältlich. Wie cool ist das denn, bitte? Es gibt sowohl fertige Sets zu bestellen, in so schönen Farbkombinationen wie: Oceanbeach (Blau und Beige) oder Royal Sunshine (Gelb und Violett), man kann sich aber auch eigene Sets aus den angebotenen Farben zusammenstellen. Und auch bei den Farbbezeichnungen merkt man wieder die Liebe, die im Produkt steckt: Sonnengelb, Ozeanblau, Prinzessinnenrosa, Kirschrot, Apfelgrün, Schneeweiß, Kamelbraun oder Nachtschwarz.
Also hier nochmal ganz großes Lob an den Texter der Folder, der in meinen Augen dem Produkt nochmal einen ganz eigenen Charme verleiht.

Erhältlich sind die Bausteine über den eigenen Webshop – dort gibts auch noch mehr Infos zu den Steinen – aber auch bei ausgewählten Händlern.

Also dann: Baut was!

Feschmarkt Linz – Josef & Josefine

Heute folgt der letzte Beitrag zum Feschmarkt in Linz. Nach dem Dessous-Label iwanna und dem Papierkünstler Papiergedanken, möchte ich euch heute Josef und Josefine vorstellen.

Wer schonmal bei mir zuhause war, weiß ich habe einen Faible für alte Schultafeln (den ich mir haushaltsfriedensichernderweise mit meinem Mann teile). Völlig klar, dass mich der Stand von Josef und Josefine sofort anzog. Kistenweise, beziehungswiese kofferweise stapelten sich dort alte Schultafeln. Normalerweise ein Flohmarkt-Jackpot inklusive aller Unannehmlichkeiten – hier allerdings ganz wunderbar aufbereitet, liebevoll ausgesucht und ausgestellt. Schön fand ich, dass Josef und Josefine die alten Tafeln auch reproduzieren und zwar mit besonders viel Akribie und Originaltreue (inkl. abgeranzten Ecken und Falten) und auch auf Holzleisten aufgezogen, wie eben bei den Tafeln üblich.

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Wer also dem Charme alter Schultafeln erlegen ist und ungern morgens um 6 durch miefige Flohmarktstandln schlendert, kann sich in Zukunft die schönen Stücke auch online oder auf so wunderbaren Designmärkten wie dem Feschmarkt holen.

Was genau macht ihr?
Josef und Josefine sind eine ganz junges Unternehmen. Wir, das sind Regina Thonhauser und Wolfgang Magnet sammeln seit ca. 2 Jahren alte Schulwandkarten mitlerweile aus vielen Teilen Europas. Seit ca. 1 Jahr verkaufen wir diese Lehrtafeln auf verschiedenen Märkten.

Wie seid ihr dazu gekommen?
Angefangen hat es, als wir einige Schulwandkarten aus dem Müll retteten und entdeckten wie schön viele dieser Karten gestaltet waren, wie die Gebrauchsspuren von oft mehr als 100 Jahren eigene Geschichten erzählen und ihnen einen ganz eigenen Charm verleihen.
Nun ist es eine Leidenschaft, die uns immer wieder neue-alte Lehrtafeln entdecken und sammeln lässt.

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Welches ist euer Lieblingsstück?
Unsere Lieblingsstücke verschönern die Wände in unserem Haus und wenn du magst, kannst du sie dir auf Pamono anschauen.

Wo bekommt man eure Stücke? (außerhalb der Märkte?)
Wir verkaufen außerhalb der Märkte über die Internetplattform Pamono und ab Juli auch über Da Wanda und Etsy außerdem kann man uns auf josefundjosefine@gmx.at mailen, wir verschicken weltweit.

Seid ihr lieber auf Märkten oder zieht ihr den Verkauf über Onlineshops oder ähnliches vor?
Wir sind noch keine „alten Hasen“ in unserer Branche und finden es genauso aufregend auf Märkten mit Leuten Kontakt zu haben, zu plaudern und oft auch die Begeisterung für diese schönen alten Lehrafeln zu teilen wie auch den Internetverkauf zu organisieren, Schulwandkarten zu fotografieren, einzustellen und mit Kunden via Internet zu kommunizieren.

Auf welchen Social Media Kanälen findet man euch?
Unsere Hompage ist in Arbeit und hoffentlich bis Sommer online. Auf Facebook sind wir seit Anfang Mai zu finden.

Welches Label/Welcher Produkt habt ihr selber schon auf dem Feschmarkt für euch entdeckt?
Regina findet immer viele schöne Dinge auf Feschmärkten. (Wolfgang auch, aber nicht sooo viele)

Wie gefiel euch der Feschmarkt in Linz?
Auf Feschmärkten sind wir sehr gerne. Kleine Labels werden unterstützt und eigentlich ist es ein Markt der Visionen und Leidenschaft. Sich was ausdenken und besonders sein ist gefragt. Linz hat uns gefallen, doch vergleichsweise zu anderen Feschmärkten muss er sich hier noch etablieren.

So, mit diesem Beitrag endet meine Serie über die Aussteller auf dem Linzer Feschmarkt. Ich hoffe es gibt nächstes Jahr eine Fortsetzung. Ich freue mich immer schöne Dinge zu entdecken und dann zu wissen woher ich sie bekomme.

 

Feschmarkt Linz – Papiergedanken

Heute folgt mein zweiter Tipp der Feschmarkt Austeller. Nach iwanna möchte ich euch heute Papiergedanken vorstellen.

Bei diesem Stand konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Schöne Prints für die Wand zu finden ist ja nicht unbedingt einfach. Und wer die tollen Typoplakate, Handletterings und Ähnliches nicht mehr sehen mag, hats doppelt schwer. Die Arbeiten von Mo haben mich aber wirklich begeistert. Ein sehr eigener Stil und wirklich interessante Bildauswahl. Wir hatten ein sehr charmantes Gespräch und ich durfte einiges über seine Arbeit erfahren. Im Hinblick auf den Feschmarkt in Wien dieses Wochenende, empfehle ich euch bei ihm vorbeizuschauen.

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Ich ärgere mich ja noch immer ein bißchen, dass ich keinen der hübschen kleinen Taschenspiegel erstanden hab.

Mo von Papiergedanken war so lieb mir ebenfalls Rede und Antwort zu stehen. Aber lest am besten selbst.

Was genau machst du?
Ich bin ein Künstler der sich mit der analogen Collagenarbeit beschäftigt. Ich schneide aus Zeitschriften und Büchern aus dem Zeitraum von 1850-1960 Elemente aus und füge sie dann zu einem neuen Werk zusammen. Wichtig dabei ist die Handarbeit, sprich die analoge Arbeit ohne am Computer nachzuarbeiten. Verwendet wird also hauptsächlich nur Papier, Schere und Klebstoff. Es enstehen dann wie gesagt völlig neue Einzelarbeiten, wichtig ist aber auch die Zusammenarbeit mit Künstlern aus aller Welt um so meinen Horizont zu erweitern und auch neue Seiten an mir entdecken und kreativ zu wachsen.

Außerdem mache ich meine Arbeiten sowohl über diverse Internetseiten oder auf Kunst und Designmärkten in Österreich den Leuten zugänglich und das Feedback das ich erhalte prägt mich und spornt mich an weiterzumachen.

Wie bist du dazu gekommen?
Im Grunde habe ich keine Ausbildung im Bereich Kunst oder Ähnlichem. Gesehen habe ich die Collagenkunst erstmals bei meinem Vater und bin neugierig geworden. Ich habe mich einfach eines Abends hingesetzt und so ist meine erste Collage entstanden, die ich immer noch sehr gern habe. Eigentlich ist dann alles recht schnell gegangen und so habe ich Papiergedanken ins Leben gerufen. Mittlerweile ist es ein großer Teil meines Lebens geworden und nicht mehr wegzudenken.

Welches ist dein Lieblingsstück?
Ein wirkliches Lieblingsstück gibt es eigentlich nicht, durch die Zusammenarbeit mit verschiedensten Künstlern und meinen eigenen Werken entstehen sehr viele Collagen. Es gibt einige Künslter die ich sehr schätze wie Scott Hatt oder Tony Melser aus den USA mit denen ich schon einige Collagen gemacht habe die mir sehr gefallen. Das Aanatomische in manchen Arbeiten von mir selbst gefällt mir vielleicht auch persönlich ganz gut aber ein wirkliches Lieblingsstück gibt es da auch nicht.

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Wo bekommt man deine Arbeiten? (außerhalb der Märkte?)
Meine Arbeiten bekommt man vorrangig im Onlineshop auf www.papiergedanken.at. Wenn man auf einem Markt ein bestimmtes Bild gesehen hat kann mir auch gerne unter papiergedanken@gmx.at oder via facebook auf der Papiergedanken Seite eine Nachricht schreiben. Ansich wäre auch eine Abholung in meinem Gemeinschaftsatelier möglich.

Bist du lieber auf Märkten oder ziehst du den Verkauf über Onlineshops oder ähnliches vor?
Ich bin lieber auf Märkten da mir der direkte Kontakt mit Menschen sehr wichtig ist. Da geht es auch nicht immer darum etwas zu verkaufen sondern einfach zu plaudern, sich auszutauschen und eine gute Zeit zu haben. Auf Märkten kommen Menschen zusammen und man sieht viele,oft junge Leute,die versuchen etwas aufzubauen. Auch wenn der ganze Trubel vom Aufbau bis zum Ende eines Marktes stressig ist so überwiegt sicher eindeutig der Spaß!

Ich glaube auch für die Leute die dann etwas kaufen ist der Kontakt zum Künstler oder Hersteller wichtig, man kann fragen und den Menschen ein bisschen kennenlernen und freut sich dann vielleicht noch mehr etwas nach Hause mitzunehmen.Ich habe auch gerne ein Gesicht zu meinen verkauften Bildern weil es ja doch etwas ist dass mir wichtig ist und wo ich wissen möchte wo eine Collage hingeht.

Auf welchen Social Media Kanälen findet man dich?
Momentan bin ich mit Papiergedanken vorrangig auf Facebook und Instagram zu finden.

Wo trifft man dich, wenn du nicht auf Märkten unterwegs bist?
Privat bin ich sehr abenteuerlustig und unternehme möglichst viel. Ich kann wenn ich nicht im Atelier bin gerade in den Kärntner Bergen bei einer Alm ein Bier trinken oder im Altwiener Kaffeehaus Ritter mit meinem Vater über Gott und die Welt reden. Ich bin für fast jeden Schabernack zu haben und bin gern auch einmal mit Freunden abends unterwegs in guten Wirtshäusern wie dem Käuzchen oder in der Grellen Foerelle oder dem Club-U tanzend zu den Klängen des guten alten Ska. Ich glaube ich bin so vielseitig, offen und bunt wie auch meine Collagen es sind.

Welches Label/Welcher Produkt hast du selber schon auf dem Feschmarkt für dich entdeckt?
Da gibt es viele! Unter anderem aÖ,LIA,12 DAG, Axel Schindler, Luftkuss und noch viele viele mehr. Es gibt soviel Talent man muss nur auf Kunst und Designmärkte wie den Feschmarkt gehen und ist überrascht wie vielseitig es dort ist.

Wie gefiel dir der Feschmarkt in Linz?
Mir gefällt der Feschmarkt immer gut egal ob in Linz, Graz oder Wien. In Linz war es diesmal der erste und hat ein bisschen gebraucht um anzulaufen. Das Wetter war auch etwas zu schön und auch noch das erste schöne Wochenende nach viel trübem Regen wo viele Leute natürlich draußen unterwegs waren. Aber die Labels und die Organisation waren wieder Top und ich bin mir sicher nächstes Jahr wird auch in Linz das Feschmarktfieber wieder ausbrechen! Ich bin froh im schönen Linz gewesen zu sein und freue mich jetzt schon auf den Feschmarkt Wien im Juni!

Mother-Haves

Zum Muttertag habe ich für Euch ein paar Must Haves oder besser Mother Haves.

Geschenke kriege ich am liebsten von mir selber. Die sind selten, aber dafür umso besser.
Wie ein Kompliment an euch selbst.

Warum also nicht euch selbst beschenken zum Muttertag? Verdient habt ihr es alle mal.

Ich liebe T-Shirts. Die passen eigentlich immer: zur Jeans, zum Rock, zum Schlafen… und ja ich mag auch die mit den Sprüchen drauf, sofern sie denn Sinn ergeben. Also hier meine Geschenk-Tipps:

Wenn ich mal wieder mit der Zukunft hadere, dann denk ich an dieses T-Shirt.
Schließlich sind wir es, die die Zukunft gestalten, bzw. unsere Kinder.

„Raising the Future“ von Mére Soeur aus Frankreich. 

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Das folgende T-Shirt schmückt zahlreiche InstaMums. Zu Recht, wie ich finde.

Leider sind die Versandkosten etwas hoch, also am besten gleich eine Sammelbestellung für alle Mamas und Mamas-to-be aus eurem Hood machen 😉

„Love your Mother“ von The Bee and the Fox.

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Volle Power, Girl Power! Am besten gleich im Partnerlook, wenn ihr das Glück habt ein Töchterchen zu haben.

Das „Girl Power“ T-Shirt von Tease + Totes.

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Einfach mitheulen, wenns mal wieder etwas lauter zugeht… und wenn die Leute sich fragen, was es damit auf sich hat, gibt dieses T-Shirt die beste Auskunft.

„Raising Wolves“ von Savage Seeds.

raisingwolves

Fiete

Fiete
Ahoiii Entertainment

Eigentlich wollte ich heute eine Rezension zum eben erschienen Buch von Fiete („Die große Fahrt“) schreiben. Die bekommt ihr aber nachgereicht, weil die – als Einleitung gedachte – Vorstellung der Apps etwas „ausgeufert“ ist 😉

Fiete begleitet uns schon richtig lange. Zum ersten Mal haben wir ihn in der gleichnamigen App kennengelernt, die uns Eltern so manchen sehr (sehr, sehr, sehr) früh gestarteten Tag retten konnte.

Von Anfang an hat mich der Illustrationsstil der App angesprochen. Schlicht, aber äußerst ausdrucksvoll. Die Figuren sympathisch und die Farbwelt fröhlich bunt, aber nicht überbordend. Sämtliche Szenen sind mit viel Liebe gemacht und bestechen durch ihre Witzigkeit und Detailverliebtheit.
Auch hervorzuheben ist die Geräuschkulisse bzw. musikalische Untermalung. Selbst wenn das Kind dazu neigt hundertmal auf dasselbe Element zu drücken, wird’s nicht lästig, weil die Sounds gut gewählt und die Melodien charmant sind (ich sag nur Meeresrauschen, Mövengeschrei und Bootshupen).

In der Fiete App, der ersten erschienen Anwendung von Ahoiii Entertainment, begleitet man den Seefahrer Fiete an seinem Tag und hilft ihm bei allerlei Aufgaben. Äpfel pflücken, Brote schmieren, Hut kaufen. Die App kommt ohne Erklärungen aus und kann sehr intuitiv vom Kind bespielt werden. Die Aufgaben sind leicht bewältigbar und sehr witzig gemacht. Zum Beispiel darf man einen Luftballon mit einer Nadel zerplatzen lassen – was soll ich sagen –  meiner Tochter wurde es nie langweilig, alles wieder und wieder durchzuspielen.

Mittlerweile gibt’s es mehrere Fiete Apps und jede Einzelne fand sofort bei Erscheinen Platz auf unserem iPad:

Fiete Match, ein Memory Spiel mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Hier tritt man gegen Fiete im Memoryspielen an, der Schwierigkeitsgrad wird über die Höhe eines Leuchtturms gewählt. Besonders liebenswert sind die Zwischensequenzen, während Fiete auf den Zug des Gegners wartet und seine Reaktionen, wenn er gewinnt oder auch verliert.

Bei Fiete Bauernhof begleitet man Fiete, und erstmals auch seine beiden Freunde Hinnerk und Hein, bei ihrer Arbeit auf einem Bauernhof. Sehr lustige Aufgaben wie Schafe scheren und Ferkel waschen warten auf die Kinder. Beginnend am frühen Morgen noch vor Sonnenaufgang mit dem Aufwecken der Protagonisten, über Mittag und Sonnenuntergang bis man schließlich abends nach getaner Arbeit beim Lagerfeuer zusammensitzt.

Darauf folgte Fiete Choice, das mittlerweile mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde. Hier ist das Kind oder der Spieler (ja das eine oder andere Spiel hab ich auch schon gespielt ;)) aufgefordert aus Reihen das unpassende Element ausfindig zu machen. Wieder sind unterschiedliche Schwierigkeitsgrade wählbar und die Aufgaben werden zunehmend komplexer. Und auch hier kommen so liebevolle Details vor, dass man zwischendurch innehält bzw. etwas zum Lachen hat (Tiere in Gummistiefeln zb. fand mein Kind der Brüller).

Und zu guter Letzt Fiete Math. Unsere neueste Anschaffung.
Schön, wie bei uns Interessensentwicklung und die Entwicklung der Apps aus dem Hause Ahoiii zusammenpassen. Gerade jetzt, wo sich unsere Tochter zunehmend mit Zahlen, Rechnen und Ähnlichem beschäftigt, kommt die neue App gerade recht. Zahlen werden als Objekte dargestellt und sollen in verschiedenen Konstellationen auf ein Schiff verladen werden. Spielerisch kann man die Zahlen teilen, addieren etc. Mengenlehre und Rechenwege werden sympathisch verpackt und können vom Kind „begriffen“ werden. Ohne Zeitdruck kann das Kind die Elemente teilen, kombinieren, verladen und entladen. Die Szenerie im Hafen ist wieder sehr nett gemacht und mit vielen lustigen Details und Zwischenszenen versehen.

Bisher war ich wirklich von allen Fiete Apps begeistert und sehe sie (rein aus der Sicht einer Mutter) auch als pädagogisch wertvoll an. Ich bin auf alle Fälle gespannt auf Alles was da noch kommen mag. Demnächst folgt dann die Rezension der Fiete Bücher.

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Liebster Award

Mamasprosse hat mich für den Liebster Award nominiert. Dankeschön. Dazu gibts 11 Fragen von ihr, die ich beantworten darf… Bittesehr:

Wer ist (neben eurem Partner und euren Kindern) euer Lieblingsmensch und warum?
Herrje so eine schwierige Einstiegsfrage… ich kanns nicht ganz korrekt beantworten.
Denn gibt es mindestens zwei: Meine Mama und mein Papa. Sie sind immer für mich da, mittlerweile für uns. Sie sind nach wie vor die Menschen, die ich (abgesehen von meinem Partner) um 4 Uhr früh anrufen würde, wenn ich irgendwo mit dem Auto liegengeblieben wäre oder so. Außerdem haben sie ihre Fürsorge, Tatkraft und Lebensweisheit einfach auf meine kleine Familie ausgedehnt und jedes einzelne Mitglied davon in unsere Sippe aufgenommen, als wären sie schon immer Teil davon.

Gibt es etwas, dass ihr beim Essen gar nicht mögt? Gewisse Lebensmittel oder (keine) Manieren?
Da gibt es ein paar Dinge: Aufstehen bevor alle fertig sind, mit offenem Mund essen, mit vollem Mund sprechen … das volle Elternprogramm. Durchexerziert wird allerdings keines davon … dafür ist es mir zu wichtig in Ruhe essen zu können.

Habt ihr noch Großeltern? Und was könnt ihr oder konntet ihr von Ihnen lernen?
Ich selber hab leider keine Großeltern mehr, aber ich hab mir wieder welche „angeheiratet“, die ich auch recht lieb gewonnen hab. Von meinem Opa habe ich gelernt, dass mit einem Lachen alles leichter geht, er wusste außerdem auf alles eine Antwort (das fand ich als Kind wahnsinnig beeindruckend), von meiner Oma hab ich die Liebe zu Tieren und ein paar leckere Backrezepte, meinen Opa mütterlicherseits hab ich leider nicht mehr kennengelernt und auch meine Oma mütterlicherseits ist früh verstorben. An sie erinnere ich mich zwar oft, aber was ich von ihr gelernt habe könnte ich so nicht beantworten .. außer dass man nach dem Baden den Körper eincremt bzw. Puder aufträgt, weil sonst die Haut austrocknet (mach ich immer noch brav) …

Welche Pläne habt ihr 2016 mit eurem Blog?
Dranbleiben. Also ich…Und ihr, denn ich hoffe im Herbst mit etwas Neuem auf dem Blog starten zu können.

Was ist das wichtigste Ritual in eurer Familie? (Egal ob ein Tages- oder Jahresritual!)
Das prägendste Familien-Ritual unserer Sippe ist auf alle Fälle Bananschnitte zum Geburtstag. Die macht meine Mama jetzt noch zu jedem Geburtstag ihrer Kinder. Ein wichtiges Ritual bei uns ist das Abendritual. Das läuft eigentlich jeden Tag gleich und ist wichtig für die Kinder, um ihren Tag ausklingen zu lassen und wichtig für uns Eltern um unseren Abend einzuläuten.

Glaubt ihr an Gott?
Nein.

Welche Fähigkeit hättet ihr gerne? Einfach so geschenkt, ohne üben und lernen?
Ich würde gerne die Zeit anhalten können.

Lego oder Playmobil?
Alles bunt gemischt. Die Playmobil Männchen reiten mit den Schleichpferden gen Westen begleitet von einem Polizeimotorrad von Lego und kehren dann bei Barbie auf Kaffee und Kuchen ein. So in etwa.

Was tut ihr im ganzen Familientrubel nur für euch alleine?
Schreiben.

Welches Buch sollte, eurer Meinung nach, jeder lesen?
Ronja Räubertochter & Pippi Langstrumpf

Serien oder Film?
Serien. Meine liebste Serie aktuell: „Modern Family“

 

Nun, der Liebster Award sieht vor 5-11 weitere Blogger zu nominieren und diesen 11 Fragen zu stellen. Ich selber lese einige Blogs regelmäßig, fürchte aber, die wurden allesamt bereits (mehrmals) für den Liebster Award nominiert… und ob man sowas tatsächlich öfter als einmal machen will, lasse ich dahingestellt. Auch geht es eigentlich darum junge Blogs vorzustellen, aber auch da muss ich sagen, tu ich mir schwer … Ich mach es mir deshalb leicht und sag euch jetzt mal 5 Blogs, die ich gerne lese und empfehle. Ich nominiere sie für den Liebster Award, weil sie mir eben die liebsten sind, stelle aber keine Fragen, außer sie hätten gern welche. 😉

http://www.mini-and-me.com

http://www.littleyears.de

http://www.healthyannafidschi.com

http://www.ichjetztauch.at

http://www.fraeulein-k-sagt-ja.de

Viel Spaß beim Stöbern!

Und hier nochmal die Liebster Award Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte alle 11 Fragen, die dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
  • Nominiere 5 – 11 weitere Blogger für den Liebster-Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
  • Informiere die von dir nominierten Blogger über deinen Artikel.

nuukk – Porzellan Sticker

Kürzlich habe ich wiedermal eine dieser Entdeckungen gemacht.
Dinge, von denen man sich selber denkt „warum gibts sowas eigentlich nicht?“ – nur um ein paar Tage später zufällig genau darauf zu stoßen. Kennt ihr. Oder?

Die Porzellan Sticker von nuukk sind so eine Sache. Damit kann man relativ einfach mal das alte Porzellan aufhübschen mit ein paar neuen Elementen. Die Sticker werden aufgeklebt und anschließend im Ofen nochmal „gebacken“ und sind dann fixiert. (zumindest handspültauglich, soweit ich das herausfinden konnte)

Und das beste daran, die erhältlichen Designs sind auch noch richtig hübsch. Hübsch bis stylish, bis hipstertauglich. nuukk ist ein kleines Designlabel aus Berlin und bietet ausser den Porzellan Stickern noch einiges anderes (Stempel, Wallsticker, Fliesen Sticker etc.), um dem DIY-Drang nachzukommen. Also fast DIY. Nimm was Fertiges und beklebe es yourself mit was anderem Fertigen. Wie auch immer. Schön anzusehen sind die Designs auf alle Fälle.

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Erhältlich sind die guten Stücke im Onlineshop, bzw. für alle LinzerInnen und solche, die sich gern in Linz aufhalten gibt es eine Auswahl an Designs auch bei wasthemostloved in der Tabakfabrik.

Stefanie von wasthemostloved veranstaltet übrigens demnächst einen Workshop mit den Nuuk-Stickers am Freitag, 8. April 2016 an einem der schönsten Plätze in Linz (sofern ihr ähnlich gern schöne Dinge shoppt) in der Salon Hochstetter Concept Mall in der Tabakfabrik… und mit etwas Glück (für mich) könnten wir uns dort auch treffen (sofern ich nämlich einen Babysitter für meinen Jüngsten auftreibe).
Den Workshop könnt ihr laut Stefanie übrigens auch gut mit Kind besuchen.

Ostern naht

Mütter, Väter, Onkeln, Tanten, Omas und Opas aufgepasst. Ich hab ein paar zuckersüße Entdeckungen fürs Osternest.

Wie wäre es zum Beispiel mit dem hübschen Poster „Together“ von  aus Frankreich?
Im Shop von Juliette Colett (ach, dieser Name, wie schön) finden sich auch andere wirklich schmucke Dinge – nicht nur fürs Kinderzimmer!
Mit Sicherheit in unserem Osternest die hübschen Ketten von Hipkidz aus Wien. Individuell zusammenstellen, welches Tier, welche Farbe und welcher PomPom … dann gibts auch keinen Streit zwischen Geschwistern. Isabelle, die Frau hinter Hipdkidz, ist übrigens die Organisatorin vom MiniMarkt in Wien (4.3. – 5.3., Markterei) und wird dort auch mit ihren Produkten vertreten sein.
Schon vor längerer Zeit bei uns eingezogen ist die kleine Hasenlampe von Woodland, zum Beispiel erhältlich beim Kleinen Zebra und bei Milch und Honig (ein toller Shop mit schönem Sortiment, dass ich so sonst nirgendwo gefunden hab). Von derselben Kollektion gibt es auch einen Fliegenpilz und ein Eichhörnchen, die dem Hasen an Hübschigkeit in nichts nachstehen.
Die Hasen-Tasse von Bloomingville gefällt mir besonders wegen ihrer  Farbe aber natürlich auch wegen der entzückenden Illustration – macht sich sicher gut auf dem Oster-Frühstückstisch. Gesehen bei Human Empire.
Und zu guter Letzt die wunderhübschen Häkel-Hasen von Hanna Popana. Es gibt sie in vielen Farben, Größen und Varianten, alle handgemacht und mit viel Liebe aus der Schweiz verschickt.

Schicke Wände

Wandsticker von Surface View

Wandsticker finde ich ja – ausgenommen von manchen fürs Kinderzimmer – ziemlich anti.
Schmetterlinge, Blumenumrisse und schlimmstenfalls Typo und Sprüche nutzen, meiner Meinung nach, zur Verschönerung einer Wand in etwa so viel wie Febreze für bessere Luft.

Bis ich die Wandsticker von Surface View entdeckt hab, oder soll ich sagen Wandgemälde oder doch Fresken? Die sind großartig. Großformatig, unbunt, mit richtig schönen Motiven. Jetzt überleg ich nur noch wohin … im Büro an die Wand, im Eingangsbereich oder gar ins Schlafzimmer … hach, Möglichkeiten über Möglichkeiten.

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Bei Surface View gibt es Wandsticker verschiedener Kollektionen. Wobei mein absoluter Favorit die „National History Museum“ ist. Wunderschöne alte Drucke für direkt an die Wand. Außerdem gibt es auch die Option die Motive auf Leinwand und so weiter zu bestellen, sowie nur einen bestimmten Ausschnitt zu wählen. Also ganz großes Service-Kino.

Leider findet sich Österreich nicht in der Lieferliste auf der Website. Aber auf Anfrage kam die Info, dass weltweit versendet wird, bei Problemen also einfach ein E-Mail schreiben. Die Antwort kam bei mir innerhalb einer Stunde.