Über Mich

Ich bin keine Königin. Ich bin keine Tänzerin. Ausser, wenn ich tanze, dann bin ich beides.

Der Moment, in dem du dich vergisst. Die Anderen, das Rundherum, alles davor und alles danach.
Der Moment, in dem du die Augen schließt, die Arme ausbreitest und einfach loslässt. Der Moment im Leben, in dem du einfach drauf scheißt. Lautes Mitsingen. Lautes Alleinesingen. Ihr wisst, was ich meine.

Ich kannte diesen Moment eigentlich nur als Idee, mit der ich liebäugelte, aber mich doch nie traute … mich fallenlassen bereitete mir Unbehagen. Ich konnte es nicht, nicht beim Tanzen, nicht im Leben, schon gar nicht beim Singen.

Dann hab ich einmal doch gesungen…und seitdem tanze ich. Im übertragenen Sinne. Ihr wisst schon, was ich meine.

Mein Leben seither, in den Augen anderer ein ganz konventionelles: selbstständiger Mann, zwei Kinder, Haus, Katzen …  funktioniert und macht mich glücklich. Weil ich nicht ständig darüber nachdenke, wie jemand anderes darüber denkt. Einfach weniger Perfektionismus, weniger Erwartungshaltungen, weniger Konventionen. Mehr meins.

Augen zu und durch(tanzen).